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Zeit für Unruhe?

Ende eines Industriestandortes?

Was wird aus den Beschäftigten der Profine GmbH? 370 Menschen werden in die Arbeitslosigkeit und damit nach einem Jahr in Hartz IV geschickt!

Wie viele Beschäftige im Servicebereich der Industriepark Troisdorf GmbH, der Zwi, Securitas, WÄD sind noch betroffen?  Wie hoch gehen die Werksallgemeinkosten für die anderen Unternehmen am Standort?

Welche Folgen wird das für diese Unternehmen haben? Was passiert mit den 50 Azubis?

Warum will Profine noch bis 2010 in Troisdorf weiter produzieren?

Nun, die aktuellen Konjunkturprogramme der Bundesregierung haben zur Folge, dass den Fensterbau Unternehmen lukrative Aufträge winken, diese Förderprogramme laufen bis Ende 2010, danach ist der Standort ausgesaugt, alles kahl gefressen und die Heuschrecken ziehen weiter……..

2007 wurde die Profine - Trocal GmbH an die Arcipita Investment Bank in Bahrain verkauft. Die Bank hat zwar in der Chemie Branche keinerlei Erfahrung, aber umso mehr in der Profitmaximierung ihrer Eigner.

Die Kollegen der Profine können davon ein Lied singen, sie haben zum Erhalt des Standorts in den letzten Jahren Vorleistungen erbracht, sie haben:

-die 40 Stundenwoche akzeptiert ( Tarif ist 37,5 Std/Woche)

-Auf Weihnachts- (Tarif -> 95%) und Urlaubsgeld (674,- Euro) weitgehend verzichtet, Jahrelang auch 10% des Tariflohns verzichtet!

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

Welche Leistungen erbringen die Anteilseigner?

Über lange Jahre wurde nur der Profit abgeschöpft – sind jetzt nicht die Besitzer in der Verantwortung!? Eigentum verpflichtet, meine Herren!

Die Ankündigung, den Mitarbeitern Stellen in anderen Standorten anzubieten ist eine Beruhigungstablette, schließlich werden auch in Kaiserslautern 120 Stellen abgebaut. Wo sollen die Arbeitsplätze herkommen?

Wie lange werden sich die Verwaltung/Controlling der Profine in Troisdorf noch halten? Die Dynamit Nobel hat auch erst die Produktion verkauft und anschließend die Verwaltung langsam sterben lassen.

Warum hat der Standort Troisdorf eine ungünstige Kostenstruktur?

Ist der Betreiber Keystone an dem die Stadt Teile des Industrieparks verkauft hat zu teuer?

Hat die CDU & FDP Mehrheitsfraktionen, als sie Teile des Industriestandortes an Keystone verkaufte, deren Geschäftsphilosophie des schnellen Euro billigend in Kauf genommen?