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Linksfraktion.Troisdorf fordert die Übernahme der Grundgebühr bei der Stromversorgung durch die Stadt Troisdorf

Die Linksfraktion Troisdorf stellt den Antrag den Beziehern von Transferleistungen nach dem SGB I (Wohngeld), SGB II (ALG II/Hartz IV) und dem SGB XII(Sozialhilfe/Grundsicherung im Alter) die Grundgebühr bei der Stromrechnung der Stadtwerke  Troisdorf für ein Jahr zu übernehmen, sofern sie eine Energieberatung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Aktion Stromsparcheck, welche vor Ort durch den SKM koordiniert wird, durchführen lassen. Die Erfahrungen des SKM Stromsparchek Dienstes belegt sehr eindeutig das Potential bei der Energieeinsparung auch in den betroffenen Haushalten. Die Zahlen bis zum Monat September sprechen von 8,45% beim Strom, was durchschnittlich ca. 47,- Euro pro Jahr bedeutet, beim Wasserverbrauch kommen noch einmal ca. 25,78% hinzu, was ca. 117,13 Euro/Jahr ausmachen. Danach würden die Einsparungen durch den verminderten Strombezug eine deutliche Reduzierung der Stromkosten bei dem benannten Personenkreis bewirken. Bei den Beziehern von Wohngeld käme hinzu, dass sie auch noch von den Einsparungen beim Gas- und Wasserverbrauch profitieren würden. Profitieren würde aber auch die Umwelt, durch den geringeren Energieverbrauch und die damit einhergehende CO² Reduzierung bei der Herstellung des Stromes, bzw. bei dem Gasverbrauch.

Die Stadt Troisdorf würde mittelfristig, nach einem Jahr schon, davon profitieren, da die Kosten der Unterkunft bisher bei den Beziehern nach Leistungen des SGB II + SGB XII in vollem Umfang von der Kommune zu zahlen ist. Dieser würde auch deutlich reduziert und somit wäre nicht nur den Menschen und der Umwelt gedient, sondern auch der Stadt durch die Verringerung der Unterhaltskosten.