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DIE LINKE.Troisdorf fordert Rücktritt von Peter Blatzheim

Die Zerstörung eines Landschaftsschutzgebietes wird billigend in Kauf genommen!

Der Ausverkauf der Interessen der Bürger und ihrer Stadt geht weiter.

Hatte die CDU-Fraktion noch bei der Verabschiedung der Bebauungspläne für Kriegsdorf eine zentrale Versorgung des Wohngebietes mit erneuerbaren Energien abgelehnt und sich diesem Thema gegenüber abweisend gezeigt, so übt sie jetzt die Rolle rückwärts, wenn es gilt die Interessen eines Investors zu befriedigen der 25 Millionen Euro in Solarzellen investieren möchte. Dann hat sie auch keine Hemmungen ein Landschaftsschutzgebiet für die privaten Interessen eines dubiosen Investors zu opfern. Erst beschließt man im Rat die Investition von 19 Millionen Euro in ein Umwelt belastendes Kohlekraftwerk und CO² Dreckschleuder in Hamm durch die Stadtwerke, dann fehlt einem anschließend das Geld um in wirkliche umweltschonende Energieerzeugung zu investieren und schon steht ein Investor bereit, der eben jene Summe den Stadtwerken vermittelt. Man könnte glatt ein System dahinter vermuten. Ist die Idee Sonnenkollektoren in großem Maßstab aufzustellen und auch die Dächer der Städtischen Gebäude damit auszustatten, wie von CDU-Fraktionsvorsitzenden Jablonski vorgestellt, im Prinzip sehr gut, so fragen wir uns, warum denn nicht gleich die 19 Millionen dort investiert wurden, statt der RWE die Gelder für ihr Kohlekraftwerk in Hamm zu überweisen. Erst werden die Stadtwerke und die Bürger dieser Stadt dieser Summe beraubt, um sich anschließend einer sog. PPP (Public Private Partnership) auszuliefern. Diese, Franz Müntefering sprach in diesem Zusammenhang von Heuschrecken, stecken sich alle Gewinne ein. Die Risiken und horrenden Leasingraten auf Jahrzehnte aber bleiben bei den Stadtwerken und damit bei den Bürgern über hohe Tarife hängen.  Die CDU/FDP Ratsmehrheit vertritt scheinbar nur noch die Privatinteressen dubioser Investoren. So fragt Wolfgang Aschenbrenner, der Sprecher der Linken in Troisdorf: „Wer bestimmt eigentlich die Politik in Troisdorf, Bürgermeister und Stadtrat oder wird sie im Vorstandszimmer der Stadtwerke beschlossen?“ Nicht von ungefähr sind die Stadtwerke Troisdorf in das Visier der Kartellwächter geraten, überhöhte Preise  zu Lasten der Troisdorfer Bürger wird ihnen und damit Peter Blatzheim vorgeworfen.  Welche Interessen werden dort bedient? Was muss eigentlich noch geschehen bis Peter Blatzheim seinen Hut nimmt? Wer ist der Investor und wie hoch sind seine Parteispenden an CDU und FDP?

„Warum“, fragt Heinz-Bert Weber, Die Linke.Troisdorf, „übernimmt man nicht das Bürgersolarmodell aus Wetzlar. Dann bleibt das Geld in Troisdorf und steht den Menschen hier zur Verfügung, statt den Heuschrecken!"