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OV

Volles Haus beim Vortrag über die EU

Am 13.04. hatte die LINKE Troisdorf zu dem Vortrag ,,EU am Scheideweg?“ eingeladen. Als Referent konnte der (Mit-)herausgeber der Marxistischen Blätter, Hans-Peter Brenner, gewonnen werden.
In einem halbstündigen Impulsreferat analysierte er das Vortragsthema auf marxistischer Grundlage und verwies auf den Zusammenhang zwischen ökonomischer und politischer Macht in den historischen Etappen der Entwicklung der EU. Doch auch der aktuelle Zustand kam im Referat nicht zu kurz. Seine Analyse mündete in der These, dass die EU nicht mehr zu retten wäre und auf absehbare Zeit zerfallen würde.
Diese These wurde nicht von allen Anwesenden geteilt, weshalb sich eine kontroverse Diskussion auf hohem Niveau entspannte.
Gegen 21 Uhr kam die Veranstaltung zum Ende und die Gäste aus verschiedenen Städten des Rhein-Sieg-Kreises gingen wieder ihrer Wege.

DIE LINKE OV Troisdorf dankt Hans-Peter Brenner und allen Gästen für den spannenden Vortrag und die interessante Diskussion im Anschluss. Auch für die Zukunft kündet DIE LINKE OV Troisdorf spannende Diskussionsabende an und freut sich auf Ihren Besuch.

Gudrun Hamm

In diesem Jahr steht der internationale Frauentag ganz im Zeichen 100 Jahre Frauentag - 100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 8. März demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte

Der Frauentag entstand in der Zeit um den ersten Weltkrieg, in dem Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

Im Jahr 1910 setzte sich Clara Zetkin und viele Mitstreiterinnen, Käte Dunker, Hedwig Dohm um nur einige der mutigen und beherzten Frauen zu nennen, auf der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz erstmal für die Einführung eines internationalen Frauentags ein. Zitat von Clare Zetkin: „ Dieser internationaler Frauentag ist die wuchtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann“

Der erste Frauentag übertraf alle Erwartungen. Viele, viele Frauen schlossen sich damals den Demonstrationen an, um für ihre Rechte zu kämpfen. Heute im Jahr 2018 kämpfen Frauen für das Recht auf Bildung und Gleichberechtigung um hier nur einige Forderungen von vielen zu nennen. Leider herrscht in Deutschland beispielsweise immer noch eine Ungleichheit in der Bezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Arbeitsleistung.

Hier in Deutschland ist neu ins Bewusstsein gerückt, Frauen und Menschenrechtsverletzungen, wie Genialverstümmelung und Ehrenmorde, denen in der Regel Frauen zum Opfer fallen. Zwangsheirat und - Prostitution sowie Frauenhandel machen deutlich, das Frauenrechte einklagbare Menschenrechte sein müssen. „ Frauenrecht ist Menschenrecht „ Viele Gründe den 8. März als Tag der erreichten wie der noch ausstehenden Frauenrechte zu feiern und hochzuhalten.

Frauen wacht auf Was immer die Hürden sein werden, die man euch entgegenstellt, es liegt in eurer Macht sie zu überwinden! Olympe de Gonges (1748-1793) In diesem Jahr steht der internationale Frauentag ganz im Zeichen des 100 Jahre Frauenwahlrecht. Am 19.Januar 1919 durften Frauen dann auch das erstmals in Deutschland wählen. Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften waren fortan an nach gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlen für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen gestattet. In die damalige Nationalversammlung wurden 37 Frauen und 423 Männer gewählt. Viele Frauen haben dafür mit viel Kampf und Durchsetzungsvermögen diese Recht erkämpft.

Heute können wir stolz sein auf diese emanzipierten Frauen, die erkämpfen was heute für uns selbstverständlich ist. Das jeder Mensch das Recht hat frei und unabhängig zur Wahl zu gehen und zu wählen. Ich rufe alle Frauen auf mutig zu sein und für ihre Rechte zu kämpfen.

Zusammen sind wir stark! Habt einen schönen Frauentag.

 

Aktuelles aus dem Kulturausschuss

Am 18.01.2018 fand die erste Sitzung des Kultur- und Städtepartnerschaftsausschusses im Jahr 2018 statt.

 

Die Linke Troisdorf stellte einen Antrag auf Genehmigung für das Verlegen eines Stolpersteines auf dem Platz vor dem Rathaus. Der Stolperstein soll an das Schicksal des Anton HAMACHER erinnern, der in dem sog. „wilden KZ“, welches sich damals auf dem heutigen Gelände des Rathauses befand, neben anderen Inhaftierten erniedrigt und gefoltert wurde. Im seinem Falle endete die Folter tödlich. Am 05.12.1933 erlag er seinen Verletzungen. Bereits im Jahre 1945 wurde sein Grab eingeebnet, so dass es heute keine Stätte mehr gibt, die an seinen qualvollen Tod erinnert. Auch die anderen Opfer des SA-Heimes am Stationsweg sind heute vergessen. Grundsätzlich begrüßten alle Ausschussmitglieder, dass die Tradition der Stolpersteine auch in Troisdorf gepflegt und fortgeführt wird. Jedoch waren einige nicht mit dem vorgeschlagenen Ort der Verlegung einverstanden. Sie waren der Meinung, dass ein solcher Stolperstein nur an dem letzten Wohnort des Opfers verlegt werden dürfe. Deshalb wurde vorgeschlagen die Meinung des Künstlers einzuholen. Aus meiner Sicht wäre der Vorplatz des Rathauses als Verlegungsort sehr gut geeignet, da dieser aufgrund seiner zentralen Lage und Bedeutung täglich von vielen Menschen aufgesucht wird. Der Stolperstein hätte somit eine größere Außenwirkung und würde viel mehr wahrgenommen werden. Aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ergibt sich ein antifaschistischer Auftrag. Dazu gehört es auch umfassend an alle Opfer des Faschismus zu erinnern. Deshalb ist es wichtig, dass die Verbrechen der Nazis und deren Opfer niemals in Vergessenheit geraten dürfen. Insbesondere in der heutigen Zeit, wo die Gesellschaft erneut durch die Rechtspopulisten mehr und mehr in die Irre geführt wird, ist es angebracht, dass wir die grausamen Verbrechen der Nazis und deren Folgen uns vergegenwärtigen und auch unsere Kinder darüber informieren. Nur so ist es gewährleistet dieser menschenverachtenden Ideologie des Faschismus und Nationalsozialismus ein erneutes Erstarken zu verhindern. Es ist wichtig, dass man aus der Geschichte lernt, damit die schrecklichen Ereignisse von damals sich nie wieder wiederholen können. Wir Linke stehen für ein tolerantes, respektvolles Miteinander unabhängig von Herkunft und Weltanschauung.

Aktuelle Pressemeldungen

OV Troisdorf

Große Koalition verweigert Fracking-Verbot ohne Ausnahme

DIE LINKE Troisdorf hat das Verhalten der CDU/CSU und SPD bei der Abstimmung über ein Fracking-Verbot ohne Ausnahmen im Bundestag scharf kritisiert. Die Bundestagsfraktion der LINKEN hatte den Antrag eingebracht und am Donnerstag namentlich abstimmen lassen.. Die Ablehnung aus den Reihen der Großen Koalition zeigt, dass die Beteuerungen ihrer Abgeordneten, der Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit vor den Gefahren des Fracking habe höchste Priorität, reine Lippenbekenntnisse sind. Weiterlesen


Fraktion

SPD, CDU und Grüne überall Sparen nur nicht bei uns!

Im Jugendhilfe Ausschuss am 08.03.2016 zeigte sich die Doppelmoral von CDU,Grünen und SPD. Weiterlesen


Fraktion

CDU & Grüne & Regenbogenpiraten planen Streichkonzert

Am 27.04.2015 meldete der RSA, dass die CDU im, nächsten Haupt- und Finanzausschuss am 19.05. sich auf die Suche nach Einsparungspotential im städt. Haushalt begeben werde. Weiterlesen


Hier ist die Fällungsliste der Bäume

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