Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Barbara Aschenbrenner

Satire: Die unendliche Geschichte der Digitalisierung der Schulen in NRW.

Aus dem Leben einer Lehrerin.

Nach gut einer Woche online-Unterricht lässt sich herrlich über die Unzulänglichkeiten des Systems lästern.

Das Ministerium hat vor gut 5 Jahren 5,8 Millionen Euro in eine Schulplattform investiert, die eigentlich schon 2016 an den Start gehen sollte, die 2021 noch immer nicht reibungslos funktioniert, die zwischendurch abgeschaltet werden musste, die noch immer beim Datenschutz „Alarmstufe rot“ von den Datenschützern erhält (aus diesem Grund wurde die Endversion wohl auch der Landesdatenschutzbeauftragten erst gar nicht vorgelegt), die aber den bedeutungsschwangeren Namen „Logineo“, also „Neue Logik“, trägt.

Die “ neue Logik“ Plattform, Logineo, wurde dann im November 2019 von Staatsminister Mathias Richter angepriesen, aber Vorsicht, nur häppchenweise, nicht für alle Schulen auf einmal, da explodiert das System! Man hatte ja auch nur an 20 Pilotschulen herumprobiert.

OK, gesetzt den Fall, eine Schulleitung entschließt sich für den Einsatz dieser Mangelware, dann ist die nächste Frage, wer verwendet das System womit?

“Digitalcourage“ urteilt wie folgt: „Logineo soll sensible Daten schützen, bewirkt aber das Gegenteil!“ und „Der Einsatz von Logineo auf Privatgeräten ist deshalb nicht haltbar. Wir empfehlen den Lehrern, sich von der Nutzung der Plattform über private Geräte zu distanzieren!“ denn jede Lehrkraft soll sich verpflichen, selbst für die Sicherheit ihres Gerätes und der Schülerdaten zu sorgen!“ Braucht jeder Lehrer also jetzt einen eigenen Datenschutzbeauftragten für die Nutzung von Logineo auf dem heimischen Computer? Da ist die „Neue Logik“ ganz schnell am Ende, oder? Erwähnt werden sollte auch noch, dass der Betrieb dieser fragwürdigen Plattform jedes Jahr weitere 12 bis 15 Millionen Euro verschlingt. Hurra, wir haben’s ja!!! Herr Richter meinte gar dazu: „Von einer Kostenexplosion kann nicht die Rede sein.“ Das nenne ich Borniertheit.

2016 wurde von der schwarz-gelben Regierung ein Gutachten in Auftrag gegeben, aber wie wir es unlängst bei Kardinal Woelki erleben durften, wird auch dieses Gutachten unter Verschluss gehalten.

12 Millionen jährlich, plus 5,8 Millionen Startkapital….dieses Geld, mit Verlaub, hätte ich eher dem Chaos- Computerclub zukommen lassen, dann wäre da auch etwas Vernünftiges ‘rumgekommen. Auch der TÜV Nord prüft übrigens IT Systeme auf Sicherheit und Funktionalität. Gelbe Seiten… auch online nachzulesen.

Zum Glück haben sich clevere Schulleitungen längst auf die Suche nach preisgünstigen, vor allen Dingen aber funktionierenden Plattformen gemacht. Zum Glück, sonst ständen etliche Schulen jetzt gerade mal bei „Null“ im Digitalisierungsfortschritt.

Der Treppenwitz kommt aber noch. Die anstehenden Zeugniskonferenzen müssen in der Schule stattfinden, trotz Lockdown und Distanzunterricht, denn das Ministerium hat als einzig zulässige und sichere Plattform … na, Sie ahnen es, „Logineo“ zugelassen. Alle anderen Systeme sind angeblich nicht sicher genug für die sensiblen Daten. Nur zum Verständnis, Logineo wurde vor Weihnachten und zu Beginn letzter Woche gehackt.

Und die Moral von der Geschicht‘: Logik gibt es bei Logineo nicht!

Vielen Dank für ihre Stimmen

Die Linke Troisdorf bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für die erhaltenen Stimmen.

Bedingt durch die Umstände die durch die Corona Pandemie hervorgerufen wurden, sowie den Bundestrend, mussten auch wir in Troisdorf Verluste hinnehmen. Der Verlust eines Mandates im Stadtrat der Stadt Troisdorf bedeutet leider weniger Einfluss auf die Politik in der Stadt.

Doch davon lassen wir uns nicht entmutigen! Mit den vorhandenen 2 Mandaten werden wir immer wieder den Finger in die Wunde legen, wenn Kürzungen auf dem Rücken des einfachen Bürgers ausgetragen werden. „Wir werden uns für sozialen Wohnungsbau, bessere Infrastruktur für Fahrräder und Fußgänger, mehr Grün in der Stadt einsetzen und für unsere Ziele kämpfen. Das Wahlergebnis ist für uns Ansporn und Versprechen, für Sie unsere Wählerinnen und Wähler und für alle Troisdorfer“, so Sven Schlesiger Sprecher des OV Die Linke

Information für Mieter

der Mieterverein Bochum hat eine 4-seitige informative Handreichung veröffentlicht, die die wesentlichen Fragen zu einem Mietverhältnis aufgrund der aktuellen Situation versucht zu beantworten.

Offener "Brief" von Dr. Alexander S. Neu, MdB, der Partei DIE LINKE.Rhein-Sieg sowie der Fraktion DIE LINKE im Kreistag an Landrat Sebastian Schuster

Der folgende offene "Brief" von Dr. Alexander S. Neu, MdB, der Partei DIE LINKE.Rhein-Sieg sowie der Fraktion DIE LINKE im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises wurde soeben an den Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, versendet:

Sehr geehrter Herr Landrat Schuster,

die aktuelle Coronakrise ist auch deshalb besonders gefährlich, weil es an vielen Stellen an Schutzausrüstung fehlt. Schon bevor es auch nur eine bestätigte Infektion im Rhein-Sieg-Kreis gab, wendeten sich MedizinerInnen an die Medien und berichteten, dass beispielsweise Atemmasken und Handschuhe nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stünden. Seit dem ist einige Zeit vergangen, die Engpässe sind jedoch bis heute nicht beseitigt. Über die Umstände, die dies ermöglicht haben, wird nach der Krise zu sprechen sein.

Gleichzeitig ist die Pandemie in China rückläufig, die Produktion dort ist wieder angelaufen und China hat Deutschland Hilfe, u. a. auch bei der Lieferung der Schutzausrüstung angeboten. Medien zufolge hat die Bundesregierung auf dieses Angebot, anders als andere europäische Regierungen, bis heute nicht reagiert.

Unterdessen hat der Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch eigenständig ein Hilfsgesuch an China gerichtet. Die Antwort der chinesischen Botschaft war positiv. China hat erklärt, im Rahmen seiner Möglichkeiten zu helfen, zur Zeit wird der Bedarf abgestimmt.

Wir, die Unterzeichner, bitten Sie daher dem Weg von Landrat und Ihres Parteikollegen Stephan Pusch umgehend zu folgen und ebenfalls ein Hilfsgesuch an China oder Russland für unseren Rhein-Sieg-Kreis zu senden. Denn das medizinische Personal, welches sich jetzt unter dem Einsatz seiner eigenen Gesundheit für uns alle einsetzt, verdient jede erdenkliche Hilfe.

Mögliche ideologische Vorbehalte oder geopolitische Rivalitätsgedanken müssen angesichts dieser größten Herausforderung seit bestehen der Bundesrepublik Deutschland in den Hintergrund treten. 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Alexander S. Neu, MdB
DIE LINKE, Fraktion im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis
DIE LINKE.Rhein-Sieg

Coronavirus – Hilfe für (Klein-) Unternehmen

Veröffentlicht am 19. März 2020

Die Gefahren rund um das Coronavirus verlangen drastische Maßnahmen. Selbstverständlich geht der Gesundheitsschutz vor. Richtig ist aber auch: Für viele Unternehmen ist die Situation existenzbedrohend. Während große Konzerne ganze Abteilungen unterhalten, die sich um Staatshilfen kümmern können, sind kleine Unternehmen oft auf sich allein gestellt. Wir wollen versuchen Ihnen zu helfen, indem wir die wichtigsten Infos und Ansprechpartner hier aufführen. Bitte beachten Sie: Die Lage ist sehr dynamisch, es wird an weiteren Hilfen gearbeitet. Alle hier aufgeführten Infos können sich kurzfristig ändern. Alle Ansprechpartner sind überlastet, viele schwer erreichbar. Senden Sie im Zweifel eine Mail. Alle hier gemachten Angaben sind ohne Gewähr.

Direkte Zuschüsse sind leider auch für Kleinunternehmen nicht vorgesehen. Wir setzen uns dafür ein, dass sich das ändert. Bis dahin gilt jedoch:

Steht ein Mitarbeiter unter Quarantäne haben Unternehmen einen Erstattungsanspruch gegenüber dem Landschaftsverband Rheinland. Das entsprechende Antragsformular finden Sie auf Homepage des LVR Rheinland. Die Telefonnummer des LVR lautet: 0221 / 809 5444

Kurzarbeitergeld: Eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung oder auch ein unvorhersehbares Ereignis kann Kurzarbeit in Ihrem Betrieb notwendig machen. Mit Kurzarbeitergeld können die daraus folgenden Entgeltausfälle in Teilen ausgeglichen werden.
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555 20
www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen

Hotline zu Fördermaßnahmen (Bundeswirtschaftsministerium):
Förderhotline: 03018615 8000
Montag – Donnerstag
9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
E-Mail: foerderberatung@bmwi.bund.de

Infotelefon des Bundeswirtschaftsministeriums zum Coronavirus (nur wirtschaftsbezogene Fragen): 030 18 615 6187 (Mo – Fr 9 bis 17 Uhr)

Bürgschaften/Beteiligungen (Nur NRW)
Die Bürgschaftsbank bietet eine 72-Stunden-Expressbürgschaft. Kleine Unternehmen und Existenzgründer können Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft beantragen. Es müssen keine Sicherheiten gestellt werden.
Bürgschaftsbank/Förderbank NRW bieten weitere Hilfen. Die Detail sollen allerdings erst am 19.04.2020 festgelegt werden. Bis dahin gilt: Förderbank NRW, Telefon Service-Center: 0211/917414800

Kreditüberbrückung: Hier ist Ihre Hausbank der erste Ansprechpartner. Die KfW bietet den Banken dafür Sicherheiten. Hotline der KfW: 0800 539 9001 (kostenfreie Servicenummer), Montag-Freitag: 08.00-18.00 Uhr

Beratung (nur Rhein-Sieg-Kreis) zu den verschiedenen Möglichkeiten bietet die Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreis: 02241 / 132390, kreisverwaltung@rhein-sieg-kreis.de oder bei der IHK: IHK Bonn-Rhein-Sieg

Beratung (Vor Ort): Wolfgang Aschenbrenner: 02241 / 78767, Sven Schlesiger: 0174 / 6318073

 

Wir werden diese Information laufend aktualisieren

 

Aktuelle Pressemeldungen

Fraktion

Fahrradklimatest 2018 eine Ohrfeige für die Schwarz/Grüne/Regenbogenfraktion

Gerade einmal die Note 4,1 erreichte die Stadt Troisdorf beim Fahrradklimatest 2018. Dies ist eine deutliche Verschlechterung gegenüber den vorherigen Jahren. Weiterlesen


LINKE Troisdorf verstärkt Vorstand

Auf ihrer letzten Mitgliederversammlung hat sich DIE LINKE Troisdorf nicht nur inhaltlich, sondern auch personell verstärkt. Weiterlesen


Fertigstellung Fußgängerzone - Ohne uns - so nicht

Am 15.12.2018 wird offiziell die Fertigstellung der Fußgängerzone (FGZ) gefeiert. Die Stadt hat zu einem Festakt geladen, natürlich auch die Ratsfraktionen. Die Linke wird dieser Veranstaltung demonstrativ fernbleiben. Der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Aschenbrenner erklärt hierzu: ,,Hier gibt es nichts zu feiern. Die Renovierung der FGZ ist ... Weiterlesen

Aktuelle Anfragen und Anträge

Kostenloser Eintritt für Kinder alle Museen in Troisdorf

Troisdorf, den 28.01.2019 Antrag zur nächsten Ratssitzung am 26.02.2019 Betr.: Kostenloser Eintritt für... Weiterlesen


Antrag errichtung Sozialwohnungen durch TroPark GmbH

Troisdorf, den 21.01.19 Antrag an den Rat. Sehr geehrter Herr Bürgermeister, der Rat möge beschließen: Die TroPark GmbH wird beauftragt selbst im Troisdorfer Stadtgebiet 300 Sozialwohnungen in nächster Zukunft zu errichten Begründung: Wir nehmen die Ausführungen der Verwaltung bezüglich einer Städtischen Wohnungsbaugesellschaft vom... Weiterlesen


Anfrage (Sozialer) Wohnungsbau Troisdorf

Troisdorf, den 16.01.2019 Anfrage an die Verwaltung Betr.: Wohnungsbau in Troisdorf Sehr geehrter Herr Bürgermeister, - Wie viele Wohnungen wurden 2017/2018 in Troisdorf gebaut? - Wie viele davon waren Sozialwohnungen? - Wie viele Wohnungen sind für 2019/2020 geplant? (soweit bekannt) - Für wie viele Sozialwohnungen liegen... Weiterlesen


Anfrage Funklöcher auf Troisdorfer Stadtgebiet

Troisdorf, den 16.01.2019 Anfrage an die Verwaltung Betr.: Funkloch Mauspfad im Bereich Belgische Allee... Weiterlesen


Anno ... 16. Woche

1856, 21. April: Der erste Achtstundentag bei vollem Lohnausgleich wird offiziell eingeführt. Gebäudearbeiter und Steinmetze hatten ihn mit einer Demonstration in Melbourne erzwungen. Bereits 1840 hatte es im neuseeländischen Wellington den ersten dokumentierten Streik für den Achtstundentag gegeben.

1916, 24. April: Der Schriftsteller und Unabhängigkeitskämpfer Patrick Pearse verliest die »Osterproklamation«, in der die Loslösung Irlands aus dem Vereinigten Königreich und eine provisorische irische Regierung verkündet werden. Zu den Unterzeichnern der Proklamation gehören der marxistische Gewerkschafter und Revolutionär James Connolly sowie Thomas James Clarke, einer der Führer des folgenden Osteraufstandes.

1936, 20. April: Der »Bund österreichischer Filmindustrieller« schließt in Berlin mit der »Reichskulturkammer« ein Abkommen. Folge ist das Verbot für Juden, in der österreichischen Filmbranche zu arbeiten. Der Übereinkunft ging ein Importverbot österreichischer Filme nach Deutschland voraus.

1941, 19. April: Im Zürcher Exil wird Bertolt Brechts »Mutter Courage und ihre Kinder« uraufgeführt. Das Stück verhandelt die Schrecken des Militarismus im Setting des Dreißigjährigen Krieges. Als Stoff dient Brecht unter anderem »Der abenteuerliche Simplicissimus« des Barockdichters Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen. Brecht nutzt dabei die von ihm selbst entwickelten Techniken des epischen Theaters.

1971, 19. April: Mit der sowjetischen »Saljut 1« startet die erste Raumstation ins Weltall. Sie stellt eine technische Vorentwicklung der zivilen Langzeitorbitalstationen dar. Der erste Versuch, eine Crew an Bord zu bringen, scheitert. Erst mit der Nachfolgemission (»Sojus 11«) kommen drei Kosmonauten an Bord, die auf der »Saljut« 23 Tage verbringen, bei der Rückkehr zur Erde aber umkommen. Im Oktober erfolgt der planmäßige Absturz der »Saljut« über dem Pazifik.

1976, 23. April: Nach 32 Monaten Bauzeit wird der Palast der Republik am Marx-Engels-Platz in Berlin-Mitte eingeweiht. Entworfen wurde er von Heinz Graffunder. Das Bauwerk beherbergt unter anderem einen Saal für Großveranstaltungen, das »Theater im Palast« sowie den kleinen Saal als Sitz der Volkskammer der DDR.

Quelle: www.Jungewelt.de

 

Wir sind auch bei Facebook!

Was machen wir mit unseren Sitzungsgeldern?