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Großes Interesse an Veranstaltung zum Pflegenotstand

Am 29.09. hatte DIE LINKE Troisdorf in Kooperation mit dem Kreisverband Rhein-Sieg zur Informations- und Diskussionsveranstaltung ,,Pflegenotstand stoppen“ eingeladen. Als Referent*innen konnten hierfür Gudrun Hamm (Ratsmitglied in Troisdorf (DIE LINKE), gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im LVR), Klaus Grüter (Mitglied im Landesvorstand der LAG Senior*innen), Sven Schlesiger (Ratsmitglied in Troisdorf (DIE LINKE), Betriebsrat im Siegburger HELIOS Klinikum) und Frank Kemper (Fraktionsvorsitzender (DIE LINKE) im Rat der Gemeinde Ruppichteroth, Mitglied des Kreistages (DIE LINKE)) gewonnen werden. Durch den Abend führte Patrick Haas (Mitglied des Ortsvorstandes DIE LINKE Troisdorf und Mitglied des Kreisvorstandes DIE LINKE Rhein-Sieg). Der Einladung von KV und OV folgten 40 Gäste, darunter viele zuvor unbekannte Gesichter.
Nach einer kurzen Begrüßung und Eröffnung der Veranstaltung erhielt Klaus Grüter das Wort. Er referierte über die Arbeit der LAG Senior*innen. Er machte deutlich, dass es eines generationsübergreifendes Konzeptes zur Behebung des Pflegenotstandes bedarf. Ausserdem wies er auf die vielen Missstände des aktuellen Gesundheitssystems hin, welche sich bspw. in einer intransparenten Bürokratisierung äußern. Anschließend berichtete Gudrun Hamm über die Arbeit des LVR im Allgemeinen und konnte den Besucher*innen die Wichtigkeit dieser Institution nahebringen. Ferner berichtete sie als gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im LVR auch umfangreich über die Ausschussarbeit und zeichnete so ein detailliertes Bild der erfolgreichen Arbeit der LINKEN in der Landschaftsversammlung.
Danach war Frank Kempers Vortrag zum Thema LINKE Gesundheitspolitik auf dem Land an der Reihe. Nachdem er auf die Ungleichheiten zuungunsten ländlicher Bereiche verwiesen hatte, wie die bei der sog. ,,Hilfsfrist“ (vorgesehene Anfahrtszeit eines Notartztes) von 12 Minuten (ländliche Bereiche) gegenüber 8 Minuten (städtisch) oder der Zentralisierung von Krankenhäusern in Städten, hob er die bereits erarbeiteten Konzepte der Fraktion im Kreistag hervor. Wie bspw den Vorschlag Rettungswachen zweigeschossig zu bauen, um die zweite Etage für eine gesundheitliche Nahversorgung zu nutzen.
Zum Abschluss der Referate bot Sven Schlesiger als Betriebsrat im Helios Klinikum Siegburg einen Blick hinter die Kulissen des Krankenhausbetriebes. Er hatte den Spiegel-Artikel ,,Am Ende der Nacht“ (Leider nur für Abonennt*innen lesbar, kann bei uns im Büro eingesehen werden) vorgelesen, welcher von der aus Unterbesetzung resultierenden Überlastung von Pflegekräften spricht. Dies geht nicht nur auf Kosten von Pflegekräften sondern auch von Patient*innen, die teilweise nicht mehr menschenwürdig versorgt werden können. Ferner verwies er auf die schädlichen Auswirkungen der Fallpauschalen (im Fachjargon DRG-System genannt), welche die Krankenhäuser zur reinen Kosten-Nutzen-Analyse zwingt.

Nach den Referent*innen hatten die 40 Gäste das Wort. Es wurde ausgiebig über den aktuellen Pflegenotstand diskutiert. Besonders erfreulich war hierbei festzustellen, dass auch Pflegepersonal der Einladung gefolgt war und somit den Vortrag von Sven Schlesiger ergänzend zustimmen konnte. Aber es wurde auch über das Für und Wider von Pflegerobotern diskutiert. Während man sich weitestgehend darüber einig war, dass ein solcher Einsatz zwar das Personal durch bessere Diagnostik und Transportmöglichkeiten entlastet, entspannte sich Dissens in den Fragen wie weit Roboter die benötigte menschliche Nähe im Pflegebereich aufbringen können und die Technik Notsituationen händeln kann.

Zum Schluss lässt sich jedoch ein eindeutiges Fazit ziehen: DIE LINKE ist die einzige soziale Partei in Deutschland, welche die Sorgen der Menschen ernst nimmt und die Problematiken thematisiert, statt auf eingebildete Sündenböcke zu verweisen. Auch für die Zukunft plant DIE LINKE in Troisdorf abwechslungsreiche Veranstaltungen zu Themen, welche den Menschen auf den Nägeln brennen.

Ein umweltpolitischer Erfolg der Linke!

Ein Wahrzeichen von Troisdorf ist die Burg Wissen.

Es war und ist eine Wasserburg mit einem gefüllten Wassergraben. Im Sommer trocknet er regelmäßig lange Zeit aus und der ganze Dreck und Unrat wird sichtbar. Einkaufswagen, Äste und Baumstämme, schwarzer Dreck und anderer Unrat werden sichtbar.
Das ist schon seit Jahren so. Wenn nichts passiert wird der Graben irgendwann verlanden. Das ist der Verwaltung seit langem bekannt. Sie unternahm lange nichts zur Reinigung des Burggrabens.
Die Fraktion Die Linke hat in den letzten beiden Legislaturperioden regelmäßig die Reinigung angemahnt, ohne Erfolg. Wir fanden kein Gehör.
Auf der letzten Sitzung des Umwelt-und Verkehrsausschuss brachten wir wieder das Problem in einem Antrag ein. Und siehe da, nach kurzer Diskussion herrschte Einmütigkeit. Der Antrag auf Restaurierung wurde einstimmig angenommen.
Die Verwaltung wird den Auftrag vergeben, im Winter wird der Burggraben ausgebaggert!

Gudrun Hamm

In diesem Jahr steht der internationale Frauentag ganz im Zeichen 100 Jahre Frauentag - 100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 8. März demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte

Der Frauentag entstand in der Zeit um den ersten Weltkrieg, in dem Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

Im Jahr 1910 setzte sich Clara Zetkin und viele Mitstreiterinnen, Käte Dunker, Hedwig Dohm um nur einige der mutigen und beherzten Frauen zu nennen, auf der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz erstmal für die Einführung eines internationalen Frauentags ein. Zitat von Clare Zetkin: „ Dieser internationaler Frauentag ist die wuchtigste Kundgebung für das Frauenwahlrecht gewesen, welche die Geschichte der Bewegung für Emanzipation des weiblichen Geschlechts bis heute verzeichnen kann“

Der erste Frauentag übertraf alle Erwartungen. Viele, viele Frauen schlossen sich damals den Demonstrationen an, um für ihre Rechte zu kämpfen. Heute im Jahr 2018 kämpfen Frauen für das Recht auf Bildung und Gleichberechtigung um hier nur einige Forderungen von vielen zu nennen. Leider herrscht in Deutschland beispielsweise immer noch eine Ungleichheit in der Bezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Arbeitsleistung.

Hier in Deutschland ist neu ins Bewusstsein gerückt, Frauen und Menschenrechtsverletzungen, wie Genialverstümmelung und Ehrenmorde, denen in der Regel Frauen zum Opfer fallen. Zwangsheirat und - Prostitution sowie Frauenhandel machen deutlich, das Frauenrechte einklagbare Menschenrechte sein müssen. „ Frauenrecht ist Menschenrecht „ Viele Gründe den 8. März als Tag der erreichten wie der noch ausstehenden Frauenrechte zu feiern und hochzuhalten.

Frauen wacht auf Was immer die Hürden sein werden, die man euch entgegenstellt, es liegt in eurer Macht sie zu überwinden! Olympe de Gonges (1748-1793) In diesem Jahr steht der internationale Frauentag ganz im Zeichen des 100 Jahre Frauenwahlrecht. Am 19.Januar 1919 durften Frauen dann auch das erstmals in Deutschland wählen. Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften waren fortan an nach gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlen für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen gestattet. In die damalige Nationalversammlung wurden 37 Frauen und 423 Männer gewählt. Viele Frauen haben dafür mit viel Kampf und Durchsetzungsvermögen diese Recht erkämpft.

Heute können wir stolz sein auf diese emanzipierten Frauen, die erkämpfen was heute für uns selbstverständlich ist. Das jeder Mensch das Recht hat frei und unabhängig zur Wahl zu gehen und zu wählen. Ich rufe alle Frauen auf mutig zu sein und für ihre Rechte zu kämpfen.

Zusammen sind wir stark! Habt einen schönen Frauentag.

 

Aktuelles aus dem Kulturausschuss

Am 18.01.2018 fand die erste Sitzung des Kultur- und Städtepartnerschaftsausschusses im Jahr 2018 statt.

 

Die Linke Troisdorf stellte einen Antrag auf Genehmigung für das Verlegen eines Stolpersteines auf dem Platz vor dem Rathaus. Der Stolperstein soll an das Schicksal des Anton HAMACHER erinnern, der in dem sog. „wilden KZ“, welches sich damals auf dem heutigen Gelände des Rathauses befand, neben anderen Inhaftierten erniedrigt und gefoltert wurde. Im seinem Falle endete die Folter tödlich. Am 05.12.1933 erlag er seinen Verletzungen. Bereits im Jahre 1945 wurde sein Grab eingeebnet, so dass es heute keine Stätte mehr gibt, die an seinen qualvollen Tod erinnert. Auch die anderen Opfer des SA-Heimes am Stationsweg sind heute vergessen. Grundsätzlich begrüßten alle Ausschussmitglieder, dass die Tradition der Stolpersteine auch in Troisdorf gepflegt und fortgeführt wird. Jedoch waren einige nicht mit dem vorgeschlagenen Ort der Verlegung einverstanden. Sie waren der Meinung, dass ein solcher Stolperstein nur an dem letzten Wohnort des Opfers verlegt werden dürfe. Deshalb wurde vorgeschlagen die Meinung des Künstlers einzuholen. Aus meiner Sicht wäre der Vorplatz des Rathauses als Verlegungsort sehr gut geeignet, da dieser aufgrund seiner zentralen Lage und Bedeutung täglich von vielen Menschen aufgesucht wird. Der Stolperstein hätte somit eine größere Außenwirkung und würde viel mehr wahrgenommen werden. Aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ergibt sich ein antifaschistischer Auftrag. Dazu gehört es auch umfassend an alle Opfer des Faschismus zu erinnern. Deshalb ist es wichtig, dass die Verbrechen der Nazis und deren Opfer niemals in Vergessenheit geraten dürfen. Insbesondere in der heutigen Zeit, wo die Gesellschaft erneut durch die Rechtspopulisten mehr und mehr in die Irre geführt wird, ist es angebracht, dass wir die grausamen Verbrechen der Nazis und deren Folgen uns vergegenwärtigen und auch unsere Kinder darüber informieren. Nur so ist es gewährleistet dieser menschenverachtenden Ideologie des Faschismus und Nationalsozialismus ein erneutes Erstarken zu verhindern. Es ist wichtig, dass man aus der Geschichte lernt, damit die schrecklichen Ereignisse von damals sich nie wieder wiederholen können. Wir Linke stehen für ein tolerantes, respektvolles Miteinander unabhängig von Herkunft und Weltanschauung.

Aktuelle Pressemeldungen

Vorstand

Neuer Vorstand gewählt

Turnusmäßig wählten die Mitglieder des Ortsverbands DIE LINKE, einen neuen Vorstand. Weiterlesen


Menschen vor Profite: Pflegenotstand stoppen!

Terminhinweis: Proteste gegen Pflegenotstand zeigen Wirkung - DIE LINKE plant bundesweite Aktionen zum Tag der Gesundheit Weiterlesen


Fraktion

Die Vernichtung des Faschismus ist unser Auftrag!

DIE LINKE Troisdorf hat zur nächsten Ratssitzung einen Antrag eingereicht auf den sie eigentlich gern verzichtet hätte. Konkret geht es um die Erlaubnis vor dem Rathaus einen Stolperstein für den im Jahr 1933 von der SA ermordeten Kommunisten Anton Hamacher zu verlegen Weiterlesen

Aktuelle Anfragen und Anträge

Fraktion

Bericht aus dem Sport-,Freizeit- und Naherholungsauschusses vom 23.11.2016

Etwa 100 SportlerInnen/BürgerInnen  sind dem Aufruf des Stadt Sport Verbandes Troisdorf nachgekommen und haben gemeinsam gegen den Vorschlag der Verwaltung,  Sporthallen an 12 Wochen im Jahr zu schließen, protestiert. Angeblich lassen sich damit etwa €65.000 im Jahr einsparen. Wir DIE LINKE, Fraktion, schließen uns den Protesten der BürgerInner der... Weiterlesen


Fraktion

Ein Heftpflaster für einen Beinamputierten

In Troisdorf wird von Schwarz/Grün/Regenbogen-Piraten die Trommel gerührt für den Bürgerhaushalt. Die BürgerInnen dürfen Vorschläge und Wünschen für den Haushalt 2017/18 machen. Das ist endlich die gewünschte Bürgerbeteiligung, die so mancher in Troisdorf wünscht. Nachdem in der Vergangenheit fast alle Vorschläge von eben diesen PolitikerInnen... Weiterlesen


Fraktion

Langsam, Langsamer- Stadtverwaltung Troisdorf !!

Am 17 November 2015 hatte der Schulausschuss auf Vorlage der Verwaltung beschlossen in Kürze eine Schulhofüberdachung in Zeltform bauen zu lassen. Ein löbliches Vorhaben. Jetzt am Ende der 6 wöchigen Sommerferien sind die 4 beton Fundamenten gegossen worden, und müssen jetzt während des Schulbetriebs aushärten. Wie lange wohl noch ? Der Schulhof... Weiterlesen


Hier ist die Fällungsliste der Bäume

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