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    29. Mai 201618:10

    Beschwerden eines Bügers den die Stadt nicht hört

    Folgende Beschwerden sind bei uns eingegangen die ein Bürger uns gesendet hat. Die Stadt hat ihm noch nicht geantwortet.

    Guten Tag Herr Bürgermeister,

     

    soll auf den Treppen zur Stadthalle eine Wildkräuterwiese als Biotop angelegt werden?

     

    Oder warum läßt man das Umfeld der Stadthjalle seit Wochen so vergammeln?

     

    Wenn erst jemand auf denPflanzen ausrutscht und sich einen Oberschenkelhalsbruch zuzieht, dann ist das Geschrei groß und die Stadt kann wieder zahlen weil sie ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nachkommt.

     

    Oder soll der BGM bei der Eröffnung des Festplatzes selber drauf ausrutschen.

     

    Es wäre an der Zeit, dasWildkraut so schnell wie möglich zu entfernen.

    Das müssen die für die Stadthalle verantwortlichen auch schon längst gesehen haben. Warum veranlassen diese Leute nichts?

     

     

     

     

    Rattenplage am Rathaus

    Die Rattenplage auf dem Rathausgrundstück nimmt zu.

    Immer wieder laufen  Ratten über die Straße oder liegen tot auf dem Bürgersteig.

    Warum erhalte ich auf meine Beschwerde von vor 14 Tagen hin keine Antwort aus dem Rathaus?

    Was gedenkt man  zu unternehmen?

    Fehlt der Stadt etwa das Geld? Die Verwahrlosung des Rarthausgrundstückes ist erschreckend und gibt kein gutes Bild ab. Zudem zieht es Ungeziefer - wie Ratten - an.

    Beschädigung öffentlichen Grüns

    20. Oktober 201517:24

    Nachruf

    Trauer muss Maputo tragen. 

    HaBE Henning Mankell nachgerufen:

    Ach Henning,

    bleib da oben oder unten heiter

    Wir fangen unsre Tränen auf

    Und trinken sie

    als Salz der Erde

    zu Deinem Wohl

    Und schwören Dir:

    Wir kämpfen weiter.

    Bevor es lyrisch weiter geht, HaBE ich doch noch ein paar notwendig prosaische Vorworte und Ursula Behrs Vor-Bilder:  (für die Abraham Melzer und Rolf Verleger Stellung nahmen im “Antisemitismus”-Streit um ihre “zensierten Bilder einer Ausstellung”  in Berlin)

    Ursula Behr analysiert ununterbrochen Kriegsnachrichten, die von den mainstream-medien unterdrückt oder manipuliert zur Propaganda für die “FSA”- & aktuell auch für die EUSkraine-Unterstützung verwendet werden.  Wer sich die Bilder aus den FSA-Al-CIAida-Videos nach den Behr’schen aus Öl und Acryl  ansieht, wird verstehen, warum Ursula Behr nicht mehr zum Malen kommt, auch nicht mehr zu den Bildern des Krieges nach Innen, selbst die schnellen frühmorgens Kartoons entstehen nur noch selten …. noch während der Zerstörung Lybiens mit hundertfünfzigtausend (sofort)Toten hat Ursula Behr begonnen, ihren Arbeitsschwerpunkt noch stärker auf die “Kriegsberichterstattung von unten” zu verlegen: Palästina, Mali, Tunesien, Lybien, Algerien, Syrien, Afghanistan, Iran, Kurdistan, Türkei, und dann auch Ukraine  ……

     

    Bei diesem Nachruf geht es mir darum, den an einem mir gut bekannten Krebs verstorbenen furchtlos kämpfenden politischen Künstler Henning Mankell nicht durch zionistische Okkupanten des aktuell wichtigsten Meinungsbildners, der Wissensalmende WIKIPEDIA post mortem noch rufmorden zu lassen. Das mediale Echo auf seinen Tod ist merkwürdig unhörbar. Der Anti(Neo-)kolonialist, Antiimperialist, Antirassist, Antizionist und Sympatisant der norwegischen kommunistischen Partei ist auch nach seinem Tod den Herrschenden Finanzkapital-Marionetten und ihren Lohnschreibern im Weg. Seine Botschaft muss öffentlich Schritt für Schritt demontiert, diskreditiert werden, was bei dem Schöpfer des populären Kut Wallander eine schwierige Aufgabe sein dürfte. Aber um so hinterlistiger wird dabei vorgegangen

    Deshalb wird Henning Mankell bei wikipedia auch als „Helfer von Islamisten“ diffamiert, die angeblich die FREE GAZA-Flottillie organisiert hätten. Das ist eine faustdicke Propaganda-Lüge und die betreffenden Wikipedia-Moderatoren wissen das auch. Ihnen geht es darum,. die Morde der israelischen Armee, der israelischen Marine, der israelischen Geheimdienste und „salafitisieren“ Spezialeinheiten der „IDF“ als Israels Kampf gegen “Islamistische Terroristen“ umzulügen. Sozusagen als präventive Tarnung für ihre Überfälle auf Syrien, die natürlich auch nur dem Kampf gegen den Terror dienen. Wohl auch die israelschen Waffenlieferungen, Ausbildungsleistungen und Luftunterstützungen für Al-Nusrah und IS, bei denen man nicht mehr weiß ob es nun IS is oder IS-rael oder US-IS.oder FR-IS oder UK-IS.  Nun D-IS wirds noch nicht geben, dafür aber TR-IS: Der Erdogan, der Erdogan, strengt sich jetzt für Frau Merkel an…und auch für Sigmar Gabriel, Gell!? …

    11. Mai 201421:36

    Oberlar

    Warum tritt die Linke in Oberlar an?

    Warum tritt die Linke in Oberlar an?

    Zum vergrößern einfach klicken!
    26. Januar 201415:15

    Politik

    Political correctness ??

    Politische Korrektheit ist ein aus dem englischsprachigen Raum stammendes Schlagwort das in seiner ursprünglichen Bedeutung die Zustimmung zur Idee, dass Ausdrücke und Handlungen vermieden werden sollten...

    Political correctness ??

    Politische Korrektheit ist ein aus dem englischsprachigen Raum stammendes Schlagwort das in seiner ursprünglichen Bedeutung die Zustimmung zur Idee, dass Ausdrücke und Handlungen vermieden werden sollten, die Gruppen von Menschen kränken oder beleidigen können verlangt.

    Zu Beginn der 1990er Jahre wurde der Begriff von der politischen Rechten bzw. Konservativen in den Vereinigten Staaten aufgegriffen, die die Verwendung und Dominanz „politisch korrekter“ Sprache als Zensur und Einschränkung der Redefreiheit rezipierte und bezeichnete. In der Folge griffen auch konservative Kreise in Europa diese Kritik auf.

    Wer also öffentlich die von einigen Wenigen vorgegebene Linie anprangert, der gilt als „politically incorrect“ und wird zum Freiwild von Leuten die selber keine eigene Meinung haben. In der Wissenschaft führt das dazu das der, der sich erlaubt eine allgemeine Lehrmeinung anzuzweifeln, selbst wenn er Beweise vorlegen kann, von allen gemieden wird als habe er die Pest. Er kann seinen Beruf an den Nagel hängen.

    Just eben in diesen 1990ern kam die Debatte um die „Treibhausgase“ auf die angeblich für die Erderwärmung verantwortlich sei, und zogen als Beweise die Tatsachen an, das scheint als sei es wirklich wahr, doch wirkliche mathe-matische und Physikalische Tatsachen legten sie nicht vor.

    So bekommen auch Heute noch Schüler die Tabelle der Chemischen Elemente im Physikunterricht präsentiert, und ihnen wird erklärt das Wasserstoff das leichteste aller Elemente sei, gefolgt von Helium. Erst als sechstes ist Kohlenstoff an der Reihe, darauf Stickstoff und Sauerstoff. Weiterhin das gasförmige Stoffe in der Regel als Doppelatom oder Molekül vorkommen.

    Von den Gasen wiederum kommt der Stickstoff (N) zu 78% in unserer Atemluft vor, gefolgt von Sauerstoff (O) mit 21%. Da das Stickstoffmolekül N² ein Atomgewicht von 28 aufweist, während das Sauerstoffmolekül bereits ein Atomgewicht von 32 hat, müßte letzteres in der Atmosphäre weiter unten öfters zu finden sein als weiter oben. Weil aber der Unterschied nicht sehr groß ist, durchmischen sich die Gase, so das der Prozentuale Anteil mit Zunahme der Höhe sich nur langsam ändert. Erst in größeren Höhen geht der Prozentuale Anteil von Sauerstoff in der Luft auf 0, so das da nur noch Stickstoff und noch leichtere Gase zu finden sind. Das kommt aber erst oberhalb von 120 km zum tragen, in der Heterosphere, da trennen sich die Teilchen nach ihrer Molmasse.

    An diesem Punkt stellt sich dann die Frage, wieso das CO² als Klimakiller verurteilt wird, denn:

    H – für Wasserstoff = 1 und H² das Wasserstoffmolekül = 2

    N – für Stickstoff = 14 und N² das Stickstoffmolekül = 28

    O – für Sauerstoff = 16 und O² das Sauerstoffmolekül = 32

    C – für Kohlenstoff = 12 kann auch als Einzelatom 12 Vorkommen

    Demnach ist das CO² als Molekül beim Gewicht mit 48 einzuordnen, also wesentlich schwerer als die übrigen Luftbestandteile, und kann damit eigentlich nicht in den Höhen vorkommen, für die es als Klimakiller nominiert ist. Die Theorie von der Durchmischung der Gase durch Winde und Thermik ist da zu dürftig, und andere werden nicht nur - nicht angeboten, sondern auch kategorisch abgelehnt. Das man sich dadurch mit den FCKW`s geradezu lächerlich macht, stört diese Schlaumeier nicht, obwohl bei diesen molare Massen von mehr als 100 zusammen kommen. (Frigen = 136)

    Es muß also andere Gründe haben wenn Wissenschaftler Großunternehmen und Politik nach dem Munde reden, und sie müssen schon eine Portion Angst haben das sie mit ihrem Schwindel auffliegen, sogar so sehr, das sie eine naheliegende Erklärung außer Acht lassen:



    Methan – CH4 – molare Masse 16 ist zwar schwerer als Wasserstoff und Helium aber immer noch deutlich leichter als die Moleküle von Sauerstoff und Stickstoff. Methan als größter Bestandteil von Erdgas wird von nahezu allen Wirbeltieren als Stoffwechselprodukt abgegeben, als auch von vielen Pflanzen.



    Und nun kommt es:


    Man hat festgestellt, dass Methan einen 32fach höheren relativen Treibhaus-effekt aufweist als CO2 (bei gleichem Volumen). Die Verweildauer von Methan in der Atmosphäre liegt bei 20 Jahren (CO2 100 Jahre) Konzepte. Um dieses Gas nicht ungehindert in die Atmosphäre entweichen zu lassen, sind daher entsprechende Maßnahmen zu forcieren. Eine energetische Nutzung scheitert aber bislang vielfach an der fehlenden Akzeptanz bei den Investoren.



    Quelle:



    Bäume mit Blähungen?

    Andrea Naica-Loebell 12.01.2006

    http://www.heise.de/tp/artikel/21/21761/1.html

    Pflanzen heizen dem Treibhaus ein

    12. September 201317:16

    Spich

    1. November 2013

    Ärger um Sondermülldeponie

    Wo gehobelt wird fallen Späne

    Zu: Ärger um Sondermülldeponie
    Wo gehobelt wird fallen Späne
    Da mimmt Politik und Verwaltung mal wieder den Besorgten,
    verschweigt dabei geflissentlich eigene Fehler.
    Das die Depionie ausgerechnet da angelegt wurde wo sie den
    meisten Schaden anrichten kann, das muß man schon vor
    Jahrzehnten gewusst haben, denn da war das nötige Fachwissen
    bereits bekannt.
    Aber wer wollte damals schon den einzigen Arbeitgeber und
    Steuerzahler von überregionaler Bedeutung vergraulen; man hing
    am Tropf des spendablen Feudalherrn Dynamit Nobel, dem man
    nichts so einfach abschlagen konnte.
    Auch die Politik in Bezirks- und Landesregierung sangen das Lied
    des Herren, dessen Brot sie aßen, denn Parteispenden flossen
    reichlich. Ebenso Evonik & Co, das kann man nachlesen, wenn
    man interessiert ist, machen da keine Ausnahme.
    Das unter solchen Umständen die Bürger dafür herhalten müssen
    bleibt nicht aus. In Anbetracht anstehender Kommunalwahlen
    hakt das der Leser als Wahlkampfgetöse ab, bleibt nur zu hoffen
    das man sich am Wahltag noch daran erinnert.

    12. September 2013

    Die Uhren von Troisdorf

    Wenn man die öffentlichen Sitzungen im Rathaus der Stadt verfolgt, dann beschleicht einem das Gefühl das die Zeit wohl stehen geblieben sein muß.

    Da wird zum einen ein neues Ausschussmitglied auf Grundgesetz und zum wohl der Stadt vereidigt, und wenige Minuten später die Bürger und deren Anliegen verspottet.

    Als Beispiel sei ein Bürgerantrag erwähnt, den ein Spicher über den Stadtverordneten Aschenbrenner

    einbringen ließ. Er wurde beschieden dass defekte Bürgersteige zum Ortsbild von Spich gehören. Somit eine Erneuerung nicht in Frage käme.


    Wer sich hin und wieder für die gesetzlichen Grundlagen

    städtischen Handelns interessiert, der findet dazu verschiedene Quellen. Für den vorliegenden Fall ist das zum einen die örtlichen Satzung gemäß der Gemeinde-ordnung, und zum Anderen das Kommunalabgaben-gesetz § 8 Beiträge. Aus letzterem ein kurzer Auszug:


    (2) Beiträge sind Geldleistungen, die dem Ersatz des Aufwandes für die Herstellung, Anschaffung und Erweiterung öffentlicher Einrichtungen und Anlagen im Sinne des § 4 Abs. 2, bei Straßen, Wegen und Plätzen auch für deren Verbesserung, jedoch ohne die laufende Unterhaltung und Instandsetzung, dienen. Sie werden von den Grundstückseigentümern als Gegenleistung dafür erhoben, daß ihnen durch die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Einrichtungen und Anlagen wirtschaftliche Vorteile geboten werden. Ist das Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, so tritt an die Stelle des Eigentümers der Erbbauberechtigte.

    und

    (8) Auf die künftige Beitragsschuld können angemessene Vorausleistungen verlangt werden, sobald mit der Durchführung der Maßnahme nach Absatz 2 Satz 1 und Absatz 5 begonnen worden ist.

    Da aber die Gemeinden eigene Satzungen erlassen dürfen, die im Einklang mit den Landesgesetzen sein sollen, hat man in Troisdorf auch eine Entsprechung dafür

    § 8

    Vorausleistungen

    Sobald mit der Durchführung der Maßnahme begonnen worden ist, kann die Stadt angemessene Vorausleistungen, höchstens jedoch bis zur Höhe des voraussichtlichen Beitrages, erheben.


    als Grundlage den Bürgern in die Taschen greifen zu dürfen, und dabei einen ganz wichtigen Satzteil unterschlagen:


    jedoch ohne die laufende Unterhaltung und Instand-setzung


    Das erklärt warum die in dieser Satzung angegebenen Verbesserungen immer erst dann getätigt werden wenn die laufende Unterhaltung oder Instandsetzung fällig ist.


    Bauliche Verbesserungen schiebt man also nur vor um laufende Unterhaltung und Instandsetzung der Anlagen auf die Anlieger abwälzen zu können.


    Die Uhren in Troisdorf ticken also anders als im Rest unseres Landes.


    Von Troisdorf geht Krieg aus

    In seinem Friedenslied ,,Traum vom Frieden“ singt Hannes Wader: ,,Ich sah im Traum
    dies Menschenheer/ bewaffnet wie zur Schlacht /in dichten Reihen aufgestellt um einen tiefen Schaft./ Und auf ein Zeichen warfen sie all ihre Waffen ab./ Granaten, Bomben stürzten 1000 Meter tief hinab./Bald war der Schacht gefüllt mit Kriegsmaschinen bis zum Rand/ und Menschen aller Rassen standen lachend Hand in Hand.“
    Doch woher kommen alle diese Waffen eigentlich? Aus Amerika, Afrika oder ,,dem Ausland“? Nein, sie werden genau vor unserer Haustür still und heimlich produziert. Keine 5 Minuten Fußweg von der Stadtverwaltung entfernt, befindet sich auf einem Teil des Geländes der ehemaligen Dynamit Nobel die Firma DynITEC GmbH. Ihr Ziel ist nach eigenen Angaben ,,basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit energetischen Materialien am Standort Troisdorf (…) die Versorgungssicherheit der wehrtechnischen Industrie in Europa mit diesen Produkten sicherzustellen.“ Doch was sind ,,diese Produkte“? Ein Blick in die Historie dieses Unternehmens zeigt, dass es am 1.10.2002 aus der ,,Dynamit Nobel GmbH Explosivstoff- und Systemtechnik“ hervorgegangen ist. Die Produktpallette reicht von Zünd- und Anzündmitteln, welche Verwendung in Handgranatenzündern oder Mörsermunition finden, über Zündsysteme für polizeilichen und militärischen Aufgabenbereich, privilegierte Kunden sind hier die Bundeswehr und die niederländische Armee, bis hin zu ,,energetischen Materialien“ wie energetischen Weichmachern, welche den Explosivstoffen bzw. den Vorprodukten zuzuordnen sind. Darüber hinaus geht aus dem Internetauftritt des Unternehmens hervor, dass auf Nachfrage auch ,,andere“ Stoffe produziert werden. Ein Schelm, wer hierbei an die 70er Jahre zurückdenken muss!

    Es drängt sich hierbei natürlich die Frage auf, zu wem dieses Unternehmen eigentlich gehört. Der Internetseite jedenfalls können keine weitergehenden Informationen zu dieser Frage entnommen werden. Schaut man allerdings auf die Homepage der Diehl-Gruppe, so kann man dem Organigramm entnehmen, dass die DynITEC ein Tochterunternehmen der ,,Junghans Microtec“ ist. Mit dem Namen ,,Junghans Microtec“ verbindet man einen großen Skandal aus dem Jahre 2012. Entgegen anders lautender Äußerungen seitens der Geschäftsleitung im Jahre 2009 konnte das TV-Magazin ,,Frontal 21“ belegen, dass das Unternehmen noch im Juli 2012 auf seiner Internetseite verschiedene Zünder anbot, welche für sogenannte Streubomben verwendet werden können. Streubomben zeichnen sich dadurch aus, dass sie innerhalb der eigentlichen Bombe noch Sekundärmunition, auch Bomblets genannt, enthalten, welche nach dem Abwurf freigesetzt wird. Diese sind durch eine internationale Konvention bereits seit 2010 verboten. Acuh die Bundesrepublik Deutschland ist dieser Konvention beigetreten und hat die Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Die Geschäftsleitung reagierte nach einem kleinlauten Schuldeingeständnis sofort: Der besagte Verwendungszweck des Doppelzünders DM163 wurde umgehend von der Seite genommen. Allerdings ist dies keineswegs mit einem Stopp des Verkaufs gleichzusetzen. Die nach dem Vorfall erschienene Ausgabe von Jane’s Ammunition Handbook konnte eindeutig belegen, dass DM163 weiterhin ausschließlich für Cargo Ladungen verwendet wird. Der frühere Sprecher der Anti-Streumunitionskampagne Landmine und heutige Vorsitzende von Facing Finance, Thomas Küchenmeister bringt es auf den Punkt, wenn er sagt, dass ,,die Entfernung des Verwendungszweks von der Webseite“ keineswegs bedeutet, dass ,, diese Munition nicht mehr mit Bomblets in Verbindung gebracht werden kann. Im Gegenteil, sie ist ja weiter nutzbar und wenn man das aktiv bewirbt, wie es die Firma Junghans ganz offensichtlich getan hat, dann liegt hier meines Erachtens ein Verstoß gegen das Kriegswaffengesetz vor“. Doch wie weit reichen die Geschäftsbeziehungen von Junghans Microtec? Das Unternehmen ist der größte Hersteller von Zündern und stellt jedes Jahr ca. eine Millionen Zünder her. In dem Buch ,,Schwarzbuch Waffenhandel“ arbeitet Jürgen Grässlin heraus, dass der Exportanteil des Unternehmens bei 85% liegt. Die Kunden des Unternehmens sind zahlreich. So ist Junghans bereits seit 1987 ,,einzige Lieferquelle für alle Mörserzeitzünder“ der US-Marines. Es ist anzunehmen, dass die Zünder vor allem im Afghanistankrieg und im Irakkrieg eingesetzt wurden. Aber auch Frontal 21 konnte bei den bereits erwähnten Reportagen nachweisen, dass die israelische Armee im Krieg gegen den Libanon im Sommer 2006 Streubomben von Junghans einsetzte. Von der Gefahr durch eine hohe Dunkelziffer von Blindgängern ganz zu schweigen.

    Doch Junghans Microtec sowie DynITEC sind nur Mosaiksteine im großen Diehl-Konzern. Laut dem SIPRI (Stockholmer internationales Friedensforschungsinstitut) ist dieser auf Platz 60 unter den 100 größten Waffenproduzenten. Der Konzern unterhält Büros im Nahen und Mittleren Osten, in Südostasien sowie intensive Geschäftsbeziehungen zu Indien, Israel, Saudi-Arabien und den USA. Leicht zynisch fragt sich Grässlin: ,,Was gibt es Lukrativeres als Armeen verfeindeter Staaten mit Waffen bzw. deren Teilen zu versorgen?“ und kommt zu dem Schluss, dass ,,die Diehl-Gruppe mit Diehl BGT Defence und Junghans Microtec – nach Hecklar und Koch – das zweittödlichste Unternehmen der Welt ist.“

    Für uns als OV steht fest, dass wir es nicht unwidersprochen lassen wollen, dass bei mitten unter uns Munition für die Kriege dieser Welt hergestellt wird! Wir werden auch hier in unserer Stadt dafür kämpfen, dass der alte Satz von Wader gilt: ,,Und es kommt die Zeit/ da wird einmal/ wie jeder Menschheitstraum/ der Frieden Wirklichkeit.“