Trotz Drohungen und eines Anschlages auf ein Parteimitglied hat DIE
LINKE in Troisdorf am Samstag in der Fußgängerzone die Demonstration am
3. September in Dortmund des Bündnisses "Dortmund stellt sich quer"
beworben.
"Freundlich und interessiert sind wir von den Troisdorfer Bürgern
aufgenommen worden," stellt der Geschäftsführer Sven Schlesiger fest.
,,Seit dem Sarrazin seine verachtende und spaltende "Thesen" in Umlauf gebracht hat, ist der Rassismus salonfähig geworden.
Wir sind entschlossen, Rassismus in all seinen Fazetten zu bekämfen und werden in Dortmund und überall wo Rassisten marschieren, uns entschlossen dem entgegenstellen und den Schwur von Ausschwitz "Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg" auf die Straße tragen", erklärt Derya Kilic, Troisdorferin und Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE. NRW, und ruft die Menschen auf, sich für eine multikulturelle, bunte und solidarische Gesellschaft zu engagieren.
Der Kreistagsabgeordnete Michael Otter dazu: "Leider haben wir in
mehreren Städten Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis die Situation, dass
Rechtsradikale unsere Mitglieder bedrohen und auch angreifen."
Schlesiger weiter: "Der feige Angriff auf ein Parteimitglied vor zwei
Wochen in Troisdorf durch Rechtsradikale hat bei uns zur Mobilisierung
geführt. Wir lassen uns nicht einschüchtern."